Stefan Raabs „Unser Star für Oslo“ ist mir ein willkommener Ausgleich zur DSDS-Asiparade. Hier können die Teilnehmer tatsächlich noch singen. OK, das können bei DSDS auch ein paar, doch steht dort ja immer mehr das „Gesamtpaket“ (sprich: Titten und eine tränentriefende Hintergrundgeschichte) im Fokus. Wobei gegen Titten an sich nichts einzuwenden ist, solange die Inhaberinnen auch sonst noch was können. Was ja nur leider nicht der Fall ist. Und die doofen Hintergrundstories über die Hartz-IV-Sänger nerven wie Sau.
Bei Raab wird dagegen immer noch hauptsächlich und in erster Linie gesungen. Auch hier können das die einen besser, die anderen schlechter. Aber es findet auf einem derart hohen Niveau statt, dass man sich wirklich fragt, wie sich ein Stümperformat wie DSDS so lange im Fernsehen halten kann. Aber die Leute schauen ja auch „Frauentausch“ und „Teenager außer Kontrolle“, da sollte einen also nichts mehr wundern.
Erklärter Star und haushohe Favoritin von Raabs Sängerriege ist schon jetzt Lena Meyer-Landrut, eine ganz entzückende, dürre, durchgeknallte Björk-Kopie. Nur eben 30 Jahre jünger. Wundervoll! Dachte man nach ihrer Performance in der ersten Show noch „da kann sie jetzt nichts mehr draufsetzen“, so wurde man gestern Abend eines Besseren belehrt. Klein-Lena hüpfte erneut zu einem gänzlich unbekannten Song so herrlich unverkrampft und anscheinend völlig ohne irgendeine einstudierte Choreo über die für sie viel zu große Bühne, dass einem das Herz aufging. Wenn die Süße uns nicht eine erneute ESC-Blamage ersparen kann, wer dann? Für mich ist schon jetzt völlig klar, wer sich sogar von Holland 12 Points holen wird: Schnuckel-Lena aus Hannover!
hehe, lache gerade über die DSDS-Asi-Parade. So ganz ohne kommt aber auch USFO nicht ohne aus: Schau Dir mal Meris Beitrag an :) Grüße von der Kasse4!
Von: www.kasse4.de am 19. Februar 2010
um 18:23
[...] Ich hasse es … … immer Recht zu haben! [...]
Von: Ich hasse es … « The Knowledge. am 20. März 2010
um 15:46