Verfasst von: iamtheknowledge | 5. Februar 2010

Was Schlager und Pornorap gemeinsam haben

“Beide sind Projektionsflächen für Träume, die niemals in Erfüllung gehen werden.”

So steht es geschrieben in der NEON vom Februar. Erdacht vom Autoren Patrick Bauer in seinem vortrefflichen Artikel über Bushido, der jetzt plötzlich das neue Darling der Bildungsbürger wird, weil er ja mit “dem Bernd” einen Film über sein Leben gemacht hat. Naja. Mein Darling wird der feine Herr Bushido nie werden, auch wenn jetzt Moritz Bleibtreu sagt, der wäre ja “total freundlich”. Schon absurd: Wenn jemand “freundlich” ist, verdient das heutzutage schon eine besondere Erwähnung? Anscheinend schon.

Und dank Scooter-Produzent Jens Thele, der Porno-Pfosten “Frauenarzt” erst als Support-Act auf die Scooter-Bühne und dann in die Bierzelte der Nation brachte, grölen jetzt ganz normale Leute die Frauenarzt’sche Porno-Pseudomusik. In wiefern man in meinem Umfeld überhaupt von “ganz normal” sprechen kann steht auf einem anderen Blatt. Aber mir sind da so einige Leute bekannt, auf die das obige Zitat von Patrick Bauer zu 100 Prozent zutrifft.

In der gleichen NEON-Ausgabe übrigens auch: “Teste deinen Sex-IQ!” Da würde ich bei einigen Ponorap-Grölern messerscharf diagnostizieren: Ganz klar unter der F*tzen-Innentemperatur. Man muss ja in der Sprache sprechen, die die Leute verstehen.


Antworten

  1. Teste Deinen Sex-IQ? War das wirklich ein Artikel oder verschicken die die Neon jetzt schon als Spam-Mail?


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